Satzung

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Satzung des Landesbetriebssportverbandes Schleswig-Holstein e. V.

§ 1 Name und Sitz

1. Die am 09.04.1963 gegründete Vereinigung führt den Namen „Landesbetriebssportver-
band Schleswig-Holstein e. V.“; nachstehend Verband genannt.

2. Der Verband hat seinen Sitz in Kiel und ist beim dortigen Amtsgericht im Vereinsregister
eingetragen.

3. Der Verband ist Mitglied im

a) Deutschen Betriebssportverband e. V.
b) Landessportverband Schleswig-Holstein e. V.

§ 2 Zweck

1. Der Verband ist die Dachorganisation der Betriebssportverbände und Betriebssportgemein-
schaften in Schleswig-Holstein. Zweck des Verbandes ist die Förderung des Sports.

2. Er pflegt den Betriebssport als Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport auf freiwilliger
Grundlage.

3. Der Verband will vor allem solche Betriebsangehörigen dem Sport zuführen, die diesem sonst
fernbleiben oder aus anderen Gründen keinen Sport ausüben.

4. Der Verband vertritt die gemeinschaftlichen Interessen seiner Mitglieder auf Landes- und Bundes-
ebene. Er strebt eine Zusammenarbeit und Partnerschaft mit anderen Sportverbänden und -einrich-
tungen ebenso wie mit den Krankenkassen /Gesundheitskassen an. Bindungen politischer und kon-
fessioneller Art werden abgelehnt. Er setzt sich für eine gleichberechtigte betriebssportliche Betäti-
gung aller Bevölkerungsgruppen einschließlich der in Deutschland lebenden Ausländer ein. Dabei ist
besonders auf eine Gleichstellung der Geschlechter hinzuwirken.

5. Der Verband unterstützt die Arbeit seiner Mitgliedsverbände schwerpunktmäßig in den Bereichen
Aus- und Weiterbildung, Sportversicherung, Rechts- und Satzungsfragen, Mitgliederwerbung und –
information und in der Erweiterung des Betriebssportsangebotes mit neuen Inhalten.

6. Der Verbandszweck wird besonders gefördert durch eigene Sport- und Verbandsveranstaltungen
und durch Beteiligung an Turnieren und anderen sportlichen Wettkämpfen.

7. Der Verband tritt ausdrücklich für einen humanen, manipulations- und dopingfreien Sport ein und er-
kennt die nationalen und internationalen Anti-Doping-Bestimmungen, insbesondere den Nationa-
len-Anti-Doping-Code und den World-Anti-Doping-Code an.

§ 3 Gemeinnützigkeit

1. Der Verband verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

2. Der Verband ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Alle Mit-
tel des Verbandes dürfen nur zu satzungsmäßigen Zwecken verwendet werden.

3. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus den Mitteln des
Verbandes. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Verbandes fremd sind, oder
durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

4. Ausscheidende Mitglieder haben gegen den Verband keinen Anspruch am Verbandsvermögen.

§ 4 Mitgliedschaft

 

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1. Mitglieder des Verbandes können Betriebssportverbände und -vereinigungen werden, die sich durch
den Zusammenschluß von Betriebssportgemeinschaften und – soweit es die Satzung des Mitglieds-
verbandes zulässt – von Freizeitsportgruppen auf Orts- bzw. Kreisebene unter der Zweckbe-
stimmung des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung gebildet haben und eine
abgeschlossene Sportversicherung nachweisen.

2. Soweit und so lange in Orten und Kreisen noch keine Betriebssportverbände als Mitgliedsverbände
des Verbandes bestehen, können auch einzelne Betriebssportgemeinschaften Mitglied des Verban-
des werden.

Freizeitsportgemeinschaften in diesen Orten und Kreisen können die Verbandsmitgliedschaft erwer-
ben, sofern sie die Voraussetzungen des § 4 Ziffer 1 (Gemeinnützigkeit) erfüllen und sich zu den
Werten und Zielen des Betriebssports bekennen. Die Aufnahme bedarf eines Zwei-Drittel-Mehr-
heitsbeschlusses des Vorstands. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung der Auf-
nahme muss nicht begründet werden.

3. Natürliche Personen können auf Beschluß der Mitgliederversammlung Mitglieder des Verban-
des werden, wenn dieses im Interesse des Verbandes liegt.

Natürliche Personen, die sich um den Landesbetriebssportverband Schleswig-Holstein verdient ge-
macht haben, können auf Vorschlag des Vorstands durch Beschluss der Mitgliederversammlung zu
Ehrenvorsitzenden oder Ehrenmitgliedern des Verbandes ernannt werden. Die Ernennung erfolgt auf
Lebenszeit; sie bedarf einer Zwei-Drittel-Mehrheit der anwesenden Stimmen.

4. Besondere Mitgliedschaften sind durch Beschluss der Mitgliederversammlung möglich.

§ 5 Beginn der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft gem. § 4 Abs. 1 und 2 ist schriftlich zu beantragen. Über die Aufnahme ent-
scheidet der Vorstand durch schriftlichen Bescheid. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Tage des
Zugangs der schriftlichen Bestätigung. Lehnt der Vorstand die Aufnahme ab, so entscheidet auf
Antrag die Mitgliederversammlung.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet

a) mit dem Tage der Auflösung des korporativen Mitgliedes
b) durch Austritt
c) durch Ausschluss
d) durch Tod

2. Der Austritt (Kündigung) erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt
kann nur zum Ende eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 3 Monaten er-
klärt werden.

3. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen
werden,

a) wenn es mit der Beitragszahlung mehr als drei Monate im Verzug ist und mit der
Zahlungsaufforderung der Ausschluss angedroht wurde;

b) wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Dieser liegt u. a. vor, wenn ein Mitglied den Verbandsinte-
ressen gröblich zuwiderhandelt. Vor dem Ausschluss ist dem Mitglied der Ausschließungs-
grund schriftlich mitzuteilen und ihm Gelegenheit zu einer Rechtfertigung zu geben.

4. Gegen den Ausschließungsgrund ist der Einspruch bei der Mitgliederversammlung zulässig. Der Ein-
spruch ist schriftlich innerhalb eines Monats nach Zugang des Bescheides mit einer Begründung
einzureichen. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig.

 

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5. Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem
Mitgliedschaftsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitgliedschaftsverhältnis,
insbesondere ausstehende Beitragspflichten, bleiben davon unberührt.

§ 7 Beiträge

1. Der Verband finanziert seine Arbeit durch Mitgliedsbeiträge, öffentliche und private Zuwendungen
und sonstige Einnahmen.

2. Die Mitglieder (§ 4 Ziffern 1 und 2) zahlen einen Jahresbeitrag, dessen Höhe von der Mitgliederver-
sammlung festgesetzt wird. Grundlage für die Beitragsbemessung ist die Bestandserhebung per
01.01. des laufenden Jahres, die alle korporativen Mitglieder auf Anforderung fristgerecht dem Vor-
stand mitzuteilen haben. Näheres regelt die Bestandserhebungsordnung und die Beitragsordnung.

3. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages für besondere Mitgliedschaften (§ 4 Ziffer 4) wird durch Beschluss
der Mitgliederversammlung festgelegt.

4. Erhöht eine der in § 1 Ziffer 3 aufgeführten Organisationen den vom Verband an diesen zu zahlen-
den Mitgliedsbeitrag, so ist der Vorstand berechtigt, durch Beschluss eine entsprechende Erhöhung
des von den Mitgliedern (§ 4 Ziffer 1, 2 und 4 der Satzung) an den Verband zu zahlenden Beitrages
zu verfügen.

5. Für eigene Sportveranstaltungen des Verbandes werden die Meldegebühren vom Vorstand festge-
setzt.

§ 8 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 9 Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung im Sinne von § 32 BGB ist das höchste Organ des Verbandes, sie findet
alle zwei Jahre statt. Sie ist vom Vorstand einzuberufen. Den Vorsitz führt der/die Verbandsvor-
sitzende, bei dessen Verhinderung ein anderes Mitglied des Vorstandes. Die Einladung muss
schriftlich unter Bekanntgabe der vorläufigen Tagesordnung und des Tagungsortes mindestens
sechs Wochen vor der Mitgliederversammlung erfolgen. Die Einladung kann auch an Mitglieder, die
dieser Einladungsform ausdrücklich zugestimmt haben, in Textform (E-Mail oder Fax) erfolgen. Die
Einladung ist dann auch ohne Unterschrift / Signatur gültig. Die Einladung erfolgt im Falle der schrift-
lichen Einladung an die zuletzt durch das Mitglied mitgeteilte postalische Anschrift, im Falle der Ein-
ladung in Textform an die letzte durch das Mitglied mitgeteilte E-Mail-Anschrift / Faxnummer. Die
Einladung gilt dem Mitglied einen Tag nach jeweiliger Absendung als zugestellt. Anträge der Mitglie-
der an die Mitgliederversammlung sind spätestens vier Wochen vorher mit einer Begründung schrift-
lich einzureichen.

2. Sind keine Anträge der Mitglieder fristgerecht eingerecht worden, wird die vorläufige Tagesordnung
zur endgültigen Tagesordnung. Einer erneuten Mitteilung an die Mitglieder bedarf es in diesem Fall
nicht. Nur bei zu ändernder Tagesordnung sind die Mitglieder spätestens 14 Tage vor der Mitglie-
derversammlung fernschriftlich oder per E-Mail an die dem Verband zuletzt bekannte Adresse dar-
über zu informieren. .

3. Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich in folgenden Verbandsangelegenheiten zustän-
dig:

a) Genehmigung der Niederschrift über die letzte Mitgliederversammlung
b) Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes des Vorstands seit der letzten Mitgliederver-
sammlung
c) Bericht der Kassenprüfer
d) Entlastung des Vorstandes
e) Genehmigung der vom Vorstand aufgestellten Haushaltspläne für die Zeit bis zur nächsten
Mitgliederversammlung (in der Regel 2 Kalenderjahre)
f) Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder
g) Wahl der Kassenprüfer

 

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h) Änderung der Satzung und Beschlussfassung über die Auflösung / Fusion des Verbandes
i) Ernennung von Ehrenvorsitzenden und Ehrenmitgliedern des Verbandes
j) Entscheidung über Aufnahme von Mitgliedern im Sinne des § 4 Ziffern 3 und 4
k) Beschlussfassung bezüglich Beschwerden über Mitgliederausschlüsse
l) Wahl der Delegierten für Mitgliederversammlungen in Verbänden, in denen der Verband Mit-
glied ist
m) Beschlussfassung über eingereichte Anträge
n) Verabschiedung von Verbandsordnungen, soweit diese nicht nach der Satzung oder durch
Beschluss der Mitgliederversammlung in den Zuständigkeitsbereich des Vorstands fallen
o) Festlegung des Tagungsortes für die nächste Mitgliederversammlung

5. In den Jahren, in denen keine Mitgliedersammlung stattfindet, sollen die Mitglieder zu einer
Klausurtagung oder einem Workshop zum Zwecke des Meinungsaustausches und der Mei-
nungsbildung eingeladen werden.

§ 10 Außerordentliche Mitgliederversammlung

1. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn dies im Interesse des Ver-
bands, z. B. im Fall des § 13 Ziffer 4 erforderlich ist. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung
ist vom Vorstand auch dann einzuberufen, wenn dies schriftlich von Mitgliedern beantragt wird und
die Antragsteller mindestens 10 % der möglichen Stimmen der Verbandsmitglieder vertreten.

2. Grundsätzlich gelten die Einladungsfristen des § 9 Ziffer 1. In begründeten Ausnahmefällen kann
der Vorstand die Einladungsfrist auf drei Wochen verkürzen.

3. Ein Antrag der Mitglieder muss dem Verbandsvorstand mindestens 4 Wochen vor der außerordent-
lichen Mitgliederversammlung schriftlich vorliegen.

§ 11 Beschlussfassung und Protokollführung bei Mitgliedsversammlungen

1. Alle Organe des Verbandes fassen ihre Beschlüsse mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen
Stimmen, soweit diese Satzung keine andere Regelung vorsieht. Stimmenthaltungen und ungültige
Stimmen werden nicht berücksichtigt. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.

2. Beschlüsse auf Satzungsänderungen bedürfen einer Zweidrittelmehrheit der anwesenden Stimmen.

3. Bei den erforderlichen Wahlen ist derjenige gewählt, der die meisten Stimmen erhält. Bei Stimmen-
gleichheit entscheidet das Los, das der amtierende Versammlungsleiter (§ 9 Ziffer 1) zieht.

4. Es wird offen abgestimmt. Bei Wahlen wird, wenn niemand widerspricht, durch Handzeichen, sonst
durch Stimmzettel gewählt.

5. Alle Beschlüsse der Organe sind schriftlich zu protokollieren und vom jeweiligen Protokollführer und
vom Leiter der Versammlung zu unterzeichnen. .

§ 12 Stimmberechtigung bei Mitgliedersammlungen

1. Die korporativen Mitglieder (§ 4 Ziffer 1) haben folgendes Stimmrecht:
a) für bis zu 1000 Mitglieder je angefangene 200 Mitglieder 1 Stimme
b) für die folgenden Mitglieder über 1000 bis 2000 je angefangene 250 Mitglieder 1 Stimme
c) für die folgenden Mitglieder über 2000 bis 5000 je angefangene 500 Mitglieder 1 Stimme
d) für die folgenden Mitglieder über 5000 je angefangene 1000 Mitglieder 1 Stimme

Die Mitglieder nach § 4 Ziffer 2 haben jeweils eine Stimme.

Die Mitglieder nach § 4.3 (natürliche Personen), die Mitglieder des Verbandsvorstands und die
Mitglieder nach § 4.4 haben jeweils eine Stimme.

Es gilt die Mitgliederbestandserhebung per 01.01. des laufenden Jahres (§ 7.2).

Eine Übertragung des Stimmrechts auf andere Mitglieder ist ausgeschlossen.

 

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Das Stimmrecht kann nur ausgeübt werden, wenn das Mitglied seinen Beitragsverpflichtungen
nachgekommen ist.

§ 13 Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus dem / der Vorsitzenden, bis zu drei stellvertretenden Vorsitzenden und
dem / der Schatzmeister / Schatzmeisterin.
Ein / eine von der Mitgliederversammlung ernannte(r) Ehrenvorsitzende(r) ist stimmberechtigtes Mit-
glied des Vorstandes.

2. Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Wahlzeit beträgt
vier Jahre, Wiederwahlen sind zulässig. Sind auf einer Mitgliederversammlung alle Mitglieder des
Vorstands zu wählen, so werden der / die Vorsitzende und zwei stellvertretende Vorsitzende nur für
zwei Jahre gewählt.

3. Scheidet im Laufe der Wahlperiode ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so kann der Vorstand bis
zur nächsten Mitgliederversammlung ein Ersatzmitglied wählen.

4. Sofern zwischen zwei Mitgliederversammlungen mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder vorzei-
tig ausscheiden, hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung eine Neuwahl des gesamten
Vorstandes vorzunehmen.

5. Dem Vorstand obliegt die laufende Geschäftsführung des Verbandes, die Verwaltung des Vermö-
gens nach dem von der Mitgliederversammlung beschlossenen Haushaltsrahmen sowie die Auf-
stellung der Tagesordnung für die Mitgliederversammlung.

6. Alle Mitglieder des Vorstandes sind vertretungsberechtigt im Sinne des § 26 BGB. Es handeln je-
weils zwei Vertretungsberechtigte gemeinsam. Für die Abwicklung von Bank- und Geldgeschäften
können der/die Vorsitzende und der/die Schatzmeister / Schatzmeisterin bevollmächtigt werden, den
Verband jeweils allein zu vertreten.

7. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, in der die Beschlussfassung, die Verteilung der
laufenden Geschäfte des Verbandes auf die einzelnen Vorstandsmitglieder sowie die Vertretung,
insbesondere auch die des (r) Vorsitzenden bei dessen / deren Verhinderung zu regeln sind. Die
Geschäftsordnung ist den Mitgliedern zur Kenntnis zu bringen.

8. Der Vorstand ist berechtigt, weitere Mitglieder mit beratender Stimme zu kooptieren.

9. Die Mitglieder des Vorstandes, der Ausschüsse, Arbeitskreise und die vom Vorstand beauftragten
Personen haften, wenn sie unentgeltlich tätig sind oder für ihre Tätigkeit eine Vergütung erhalten, die
jeweils 500 Euro jährlich nicht übersteigt, dem Verband für eine Wahrnehmung ihres Amtes bzw. ih-
rer Funktion verursachten Schadens nur bei Vorliegen von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Dies
gilt auch für die Haftung gegenüber den Mitgliedern des Verbandes.
Ist eine der in Satz 1 aufgeführten Personen einem anderen zum Ersatz eines in Wahrnehmung ih-
rer mit dem Amt bzw. Funktion verbundenen Pflichten verursachten Schadens verpflichtet, so kann
sie von dem Verein die Befreiung von der Verbindlichkeit verlangen. Dies gilt nicht, wenn der
Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurde.

10. Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt. Bei Bedarf können Ver-
einsämter, dies gilt insbesondere für den Vorstand, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglich-
keiten gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden. Die
Entscheidung trifft der Vorstand.

§ 14 Kassenprüfer

1. Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von jeweils vier Jahren zwei Kassenprüfer, die nicht
dem Vorstand oder einem sonstigen Verbandsorgan angehören dürfen. Eine Wiederwahl unmittelbar
nach der Amtszeit ist nur für jeweils einen Kassenprüfer zugelassen.

2. Die Kassenprüfer haben jährlich mindestens eine Kassenprüfung durchzuführen. Beanstandungen
sind dem Vorstand unverzüglich mitzuteilen.

 

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3. Der Mitgliederversammlung sind über die durchgeführten Kassenprüfungen schriftliche Prüfungsbe-
richte zu erstatten.

4. Um einem länger dauernden Ausfall eines der beiden gewählten Kassenprüfer zu begegnen, ist von
der Mitgliederversammlung vorsorglich ein Ersatzkassenprüfer zu wählen, der dann an die Stelle des
ausgefallenen Kassenprüfers tritt. Fällt ein weiterer Kassenprüfer auf Dauer aus, so hat eine außer-
ordentliche Mitgliederversammlung einen neuen Kassenprüfer zu wählen.

§ 15 Verbandsordnungen

1. Der Verband gibt sich zur Regelung der internen Abläufe des Verbandslebens Verbandsordnungen.

2. Die Verbandsordnungen sind nicht Bestandteil dieser Satzung und werden daher nicht ins
Vereinsregister eingetragen. Die Verbandsordnungen dürfen der Satzung nicht widersprechen. .

3. Für Erlass, Änderung und Aufhebung einer Verbandsordnung ist grundsätzlich der Vorstand zustän-
dig, sofern nicht an anderer Stelle in dieser Satzung eine abweichende Regelung getroffen wird. .

4. Verbandsordnungen können bei Bedarf für folgende Bereiche und Aufgabengebiete erlassen wer-
den:
a. Geschäftsordnung für die Organe des Verbandes
b. Finanz- und Kassenordnung
c. Reisekostenordnung
d. Beitragsordnung
e. Aus- und Weiterbildungsordnung
f. Ordnung für die Erfassung der Mitglieder
g. Ehrenordnung
h. Rahmenordnung für die Durchführung von Betriebssportveranstaltungen, welche der Ver-
band organisiert bzw. in dessen Namen und / oder Auftrag sie ausgerichtet werden. .

5. Zu ihrer Wirksamkeit müssen die Verbandsordnungen den Adressaten der jeweiligen Verbandsord-
nung, insbesondere den Mitgliedern des Verbandes über die Internet-Seite des Verbandes bekannt
gegeben werden. Gleiches gilt für Änderungen und Aufhebungen. .

§ 16 Auflösung des Verbandes

1. Die Auflösung des Verbandes kann nur auf einer zu diesem Zweck einberufenen
Mitgliederversammlung beschlossen werden. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn
mindestens eine Dreiviertelmehrheit der möglichen Stimmen vertreten ist. Für den Auflösungs-
beschluß ist eine Dreiviertelmehrheit der anwesenden Stimmen erforderlich.

2. Ist die zu diesem Zweck einberufene Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, so ist innerhalb
von zwei Monaten eine neue Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl
der anwesenden Stimmen beschlussfähig ist. Die Einladung muss einen entsprechenden Hinweis
enthalten. Dieser Verbandstag beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit.

3. Es gelten die Einladungsfristen gemäß $ 9 Ziffer 1.

4. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind im Falle der Auflösung zwei Vor-
standsmitglieder als Liquidatoren des Verbandes zu bestellen.

5. Bei Auflösung oder Aufhebung des Verbandes oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zweckes
wird das Vermögen des Verbandes auf die zu diesem Zeitpunkt dem Verband noch angehörenden
Mitglieder, die, gemeinnützigen Zwecken dienend, von der Körperschaftssteuer befreit sind, aufge-
teilt. Die Zuwendungen müssen für steuerbegünstigte Zwecke ausschließlich und unmittelbar zur
Förderung des Sports verwendet werden. Für die Errechnung der Anteile ist die Regelung des
Stimmrechts (§ 12 Ziffer 1) entsprechend anzuwenden.

 

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§ 17 Datenschutz im Verband

1. Zur Erfüllung der Zwecke des Verbandes können auch personenbezogene Daten erhoben, verarbei-
tet und genutzt werden. Der Verband stellt sicher, dass solche Daten ausschließlich zur Erfüllung
des Verbandszweckes gespeichert und weitergegeben werden, soweit dies nach den gesetzlichen
Vorschriften zulässig ist.

Jedes Mitglied hat im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes das
Recht auf Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten, deren Empfänger und den
Zweck der Speicherung sowie auf Berichtigung, Löschung oder Sperrung seiner Daten.

§ 18 Inkrafttreten

1. Diese Satzung wurde durch Beschluss der außerordentlichen Mitgliederversammlung am
16. Oktober 2010 insgesamt neu gefasst. .

2. Die Satzung tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

3. Alle bisherigen Satzungen des Verbands treten zu diesem Zeitpunkt außer Kraft.

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Stephan Sahmkow Jörg Gabriel
Landesvorsitzender stellv. Vorsitzender

 

Im Folgenden stellen wir Ihnen die Satzung als Download zur Verfügung

LBSV Satzung vom 16. Oktober 2010